LandFrauen absolvieren politisches Bildungsseminar in Berlin

LandFrauen aus Rheinland-Nassau auf politischer Bildungsreise in Berlin.

 

Für eine politische Bildungsveranstaltung hielten sich Kreisvorsitzende der rheinland-pfälzischen LandFrauenverbände für drei Tage in Berlin auf. Sie folgten dem Grundsatz, wonach Demokratie vom Engagement und dem konstruktiven Mitwirken aktiver Demokraten lebt, und absolvierten zusammen mit LandFrauen aus andern Bundesländern ein mit Hilfe des Deutschen Landfrauenverbandes (DLV) erstelltes Programm.

Aus Rheinland Nassau nahmen teil die Kreisvorsitzenden Gudrun Franz-Greis  (Westerwald) Hella Holschbach (Neuwied), Martina Lenz (Cochem-Zell), Ruth Mattes (Bad Kreuznach)  sowie Heike Hamacher (Ortsvorsitzende Bad-Kreuznach) und Ulrike Böhm (Geschäftsführerin KV Bad Kreuznach).    Die Rheinland-Pfälzerinnen wurden in der Hauptstadt begrüßt von der DLV-Präsidentin Brigitte Scherb, die die Bedeutung der Interessenvertretung von Frauen im ländlichen Raum als zentrale Aufgabe hervorhob. Der Verband bündele die Interessen der Frauen und trage sie über die Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung, des Parlaments, aller Parteien, berufsständischer Verbände und Institutionen sowie nationaler und internationaler Organisationen in den politischen Entscheidungsbereich.

Die drei Tage waren dann gefüllt mit Seminaren, in denen die Grundlagen der politischen Interessenvertretung, die Entwicklung von Maßnahmen und Instrumenten für die Interessenvertretung auf Orts- und Kreisebene und die Vorbereitung auf Gespräche mit Politikern vermittelt wurden. Das hier erworbene Wissen konnten die rheinland-pfälzischen Landfrauen in drei Abschlussgesprächen mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages dann unmittelbar anwenden. Der Besuch zentraler Punkte des politischen Berlin rundete die Bildungsreise ab.

Autor/in: Frieder Zimmermann, LWK RLP