Gesund leben auf dem Land – LandFrauen aktiv für den ländlichen Raum

Wie können Angebote der Gesundheitsförderung im ländlichen Raum die Gesundheit und Lebensqualität von Familien, Senioren, Ehrenamtlichen und anderen Personen stärken? Dieser Frage ging eine Veranstaltung der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Daun/Eifel nach.

Praktiker und Experten der Gesundheitsförderung in ländlichen Gemeinden stellten aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse, Berichte aus Praxisprojekten und Ansätze zum Vorgehen vor. Unter den Akteurinnen informierten auch die LandFrauen RheinlandPfalz und der LandFrauenverband Vulkaneifel über ihre Projekte und Aktionen, die einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität in den Dörfern liefern. Zu den Themen Prävention, Frauengesundheit und Ernährung werden rund 3.000 Veranstaltungen im Jahr von den LandFrauenverbänden durchgeführt.

Gesundheit muss ganzheitlich betrachtet werden – neben der medizinischen Versorgung gilt es die Ernährung, das Wohnen, soziale Kontakte und soziale Netzwerke in den Blick zu nehmen. Manche infrastrukturellen Vorteile einer Großstadt werden durch soziale Netzwerke in den Dörfern kompensiert. Die aktive LandFrauenarbeit lässt durch gute Zusammenarbeit viele zwischenmenschliche Kontakte entstehen. Zur Fachkräftediskussion betont Marita Frieden, Geschäftsführerin der LandFrauen RheinlandPfalz: „Das hauswirtschaftliche Berufsfeld muss an Bedeutung gewinnen, da in diesem Bereich die ersten und oftmals größten Mängel im Alter auftreten. Neben medizinischer darf die hauswirtschaftliche Versorgung nicht aus den Augen verloren werden.“

 

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